Investitionen im kleinen „Moldawien“: Nur im Agrarbereich lohnenswert?

Zwar fällt das Land Moldawien nicht oft im Kontext mit Investitionen und auch sonst wird ihm kaum Aufmerksamkeit geschenkt – bis jetzt, denn der dort vorhandene Nährboden zieht viele Agrar-Investoren an, die dort Zuckerrüben anbauen, wie bspw. das berühmte Unternehmen Südzucker AG. Aber wie sieht es in anderen Bereichen aus? Lohnt es sich in Moldawien zu investieren?

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Wirtschaftliche und politische Probleme

Im letzten Jahr musste Moldawien einiges einstecken: eine wankende Wirtschaft und Politik, die durch einen Bankenbetrugsskandal hervorgerufen wurde. Dadurch fiel der Wert der nationalen Währung deutlich, da um die eine Milliarde Euro von einigen Banken illegal aus dem Land gebracht wurde. Dies stiftet ebenfalls Unruhen in der Bevölkerung, die gegen die Korruption protestiert. Die Gastarbeiter, die meistens aus den GUS-Staaten stammen, haben einen großen Einfluss auf den privaten Konsum des Landes. Zunächst sieht die Bank eine Art Erholung vor.

Stagnation mit zukünftiger Aussicht auf Verbesserung

In diesem Jahr wird das Wirtschaftswachstum wohl weiter stagnieren, da auch der Ukrainekonflikt eine negative Auswirkung auf Moldawiens Wirtschaft hat. Durch die Abwendung von Russland, welches vorher ein wichtiger Wirtschaftspartner war, erhoffte sich die Republik Moldau durch die Unterzeichnung des Assoziierungsabkommens mit der EU eine Vertiefung der politischen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit, um so wieder aus dem Tief zu gelangen. Dieses Abkommen bewirkte bereits den Anstieg von Direktinvestitionen, die im Jahr 2017 auch wieder zunehmen sollen.

Zusammenarbeit mit Deutschland

Zwar sanken die deutschen Exporte im Jahr 2015 um 13 Prozent, dafür nahmen die deutschen Einfuhren um ca. 12 Prozent zu. Deutsche Firmen führen nämlich überwiegend Kraftwagen, Kfz-Teile, chemische Erzeugnisse, Maschinen und Elektrotechnik aus. Zu beleibten Importgütern aus der Republik Moldau gehören Lebensmittel, Textilien und Rohstoffe.

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Investitionen in Moldau durch namenhafte deutsche Unternehmen

Trotz der zuletzt negativen Entwicklung der moldauischen Wirtschaft investieren viele namenhafte deutsche Unternehmen in das Land. Nicht nur E.ON, der bereits ein großes Stromnetz dort ausgebaut hat, will dieses weiterhin ausbauen, sondern auch Kaufland wittert hier sein Geschäft. Die Einzelhandelskette will bis 2020 sechs Supermärkte auf dem moldauischen Gebiet eröffnen. Der Autozulieferer Dräxlmeier betreibt bereits zwei Werke auf dem Gebiet der Republik und plant die Erbauung eines dritten Werks.

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Wie man gut erkennen kann, hat die kleine Wirtschaftskrise der Republik Moldau keinen Abbruch getan und wird sich in den kommenden Jahren konstant positiv entwickeln. Da sollte einer Investition – unabhängig vom Bereich – nichts im Wege stehen.

Armenien – Das neue Mekka der IT-Branche

Wer hätte gedacht, dass gerade Armeniens Wirtschaft so sehr boomt? Das Land hebt sich eindeutig von der Wirtschaft der restlichen eurasischen Länder ab. Trotzdem kann es sich noch nicht ganz gegen die IT-Hauptstadt, die sich in Kalifornien befindet, durchsetzen. Das liegt vor allem an seiner Unbekanntheit, an der bestehenden Denkweise sowie an dem herrschenden Unwissen über die ehemaligen SU-Staaten.

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Mount Ararat and the Yerevan skyline. The Opera house is visible in the center.

Aufschwung von 0 auf 100 in der IT-Branche?

Doch Armenien befindet sich im vollkommenen Wandel und sogar IT-Spezialisten aus Kalifornien ziehen in die armenische Hauptstadt Jerewan um, um sich weiterzuentwickeln. Hier gibt es nämlich ca. 500 überwiegend junge IT-Unternehmen und eine Vielzahl von Spezialisten, die täglich viele Aufträge aus dem Ausland an Land ziehen. Sie programmieren Verschiedenes auf Kundenwunsch – bei Apps fängt der Spaß an. Was wenige wissen ist, dass schon zuzeiten der SU erstklassige Mathematiker in Armenien ihren Wohnsitz hatten. Seitdem zieht sich die Erfolgssträhne der Armenier und nun sind sie gar nicht mehr aufzuhalten. Die armenischen IT´ler wittern ihr großes Geschäft aber nicht nur in ihrer Heimathauptstadt, sondern ebenfalls bei großen, westlichen Unternehmen, welche an ihnen besonders interessiert sind. Die meisten von ihnen beherrschen die englische Sprache nämlich perfekt. Außerdem stimmen die Einstellung der Arbeiter und die armenische Arbeitskultur mit der westlichen Einstellung nahezu gänzlich überein, was ein zusätzliches Tor zwischen den beiden Kulturen öffnet.

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Herausragender Anstieg im wirtschaftlichen Bereich

Bemerkenswert ist das jährliche, durchschnittliche Wachstum der IT-Industrie in Armenien seit dem Jahr 2008. Außerdem stieg der Anteil an der Gesamtwirtschaftsleistung seit dem Jahr 2010 auf 5 Prozent an. Im Jahr erwirtschaftet die IT-Branche ca. eine halbe Milliarde Euro und ein weiterer Anstieg dieser wird vorhergesagt.

Auch der armenische BIP sowie die Exportzahlen steigen konstant an. Bei den restlichen eurasischen Ländern, die zur Eurasischen Wirtschaftsunion gehören, sieht dies ganz anders aus. Alle Länder mussten Verluste verzeichnen. Doch woran liegt das? Armenien ist viel unabhängiger von Russland als andere Länder. Beispielsweise exportiert es nur ca. ein Viertel seiner Waren nach Russland. Außerdem hat Armenien von den gegenüber Russland verhängten Sanktionen aber auch profitiert, da es dadurch mehr Agrarprodukte nach Russland importieren konnte.

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Zu unbekannt für internationale Investoren?

Einige Großinvestoren sind in Armenien bereits angesiedelt, ihre Anzahl kann man jedoch an einer Hand abzählen. Deutsche Unternehmen nehmen den vierten Platz unter den Investoren ein, wohingegen die Schweiz an der Spitze liegt. Beunruhigend ist für die armenische Wirtschaft jedoch der Rückgang des ADI´s im letzten Jahr. Dagegen soll nun die Deutsche Wirtschaftsvereinigung etwas tun. Sie ist nämlich für das Finden von Investoren, Unternehmensreisen u.ä. zuständig. Diesem liegen zwar einige Anfragen von deutschen Investoren vor, ein wirkliches Interesse dieser besteht jedoch nicht, da Armenien für diese meistens nur eine Ausweichmöglichkeit darstellt.

Eine weitere Schwierigkeit ist das fehlende Wissen der Investoren über Armenien, aber woher sollen diese mehr über das Land wissen, wenn dieses an der eigenen Vermarktung nicht interessiert ist? Daneben bestehen noch inländische Konflikte mit der Bürokratie und der problematischen Logistik, die u.a. unter der Schließung der Grenzen zu der Türkei und Aserbaidschan leidet.

Durch eine positive Selbstvermarktung könnte es sich jedoch ins rechte Licht stellen, da es viele Vorteile vorweisen kann. Die gesamte armenische Bevölkerung hat eine gute Bildung genossen, was das Schulfach Schach, welches die Logik der Kinder trainieren soll, beweist. Außerdem beträgt der Durchschnittslohn eines armenischen Arbeiters um die 350,00 Euro, was wirklich wenig ist. Auch die armenische Regierung ist für ausländische Kooperationen offen. Einer Investition in Armenien steht demnach nichts im Weg. IT-Unternehmen sollten vor allem nicht allzu lange überlegen, denn dann könnte es bereits zu spät für eine Investition sein…

Smalltalk unter Geschäftsleuten auf Bulgarisch

Heute möchten wir Ihnen das Thema „Interkulturelle Kommunikation“ von einer anderen Seite beleuchten: Wie sieht uns unser Geschäftspartner im Ausland? Was müssen wir beachten? Wie sollten wir uns ihm gegenüber verhalten? Wir stellen Ihnen ein bulgarisches Computerunternehmen vor, das hauptsächlich mit Kunden aus den USA, Deutschland, Großbritannien, Japan und Frankreich agiert. Wir möchten Ihnen unser exklusives Interview mit Kalina Nikolova, Chief Operating Officer und Vizepräsident der Firma Haemimont AG Bulgarien (http://haemimont.com/) vorstellen, in dem Sie erfahren, wie so ein Geschäftstreffen in der Regel verläuft, welche Grundregeln eine Rolle bei den Gesprächen spielen sowie auch pikante und vielleicht wenig bekannte Einzelheiten aus der Küche der Geschäftsbeziehungen mit einem bulgarischen Unternehmen.

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Eimer & Eimer: Wie verläuft ein Geschäftstreffen mit einem ausländischen Kunden in Ihrer Firma?

Frau Nikolova: Die Geschäftstreffen und -meetings haben einen festen Ablauf in unserer Firma. Das Treffen beginnt in der Regel mit einer allgemeinen Begrüßung, wobei wir unsere Geschäftspartner gleichzeitig in einen unserer Besprechungsräume begleiten. Falls es sich um eine Besprechung mit vorwiegend technischen Inhalten handelt, wobei die meisten unserer Besprechungen mit unseren Stammkunden technischen Inhalts sind, so kümmert sich das technische Team um den Internetzugang der Geschäftspartner.

Falls es sich um neue Geschäftspartner handelt und die Besprechung eher einen Kennenlerncharakter hat, folgt zunächst eine kurze Vorstellung der Tätigkeiten beider Firmen. Jeder der Teilnehmer stellt sich offiziell vor und gibt seine Zuständigkeiten in der eigenen Firma sowie in den zukünftigen Geschäftsbeziehungen an. Natürlich kann auch diese förmliche Vorstellung übersprungen werden, wenn man sich bereits kennt und sich eben nicht zum ersten Mal sieht, es sei denn an den Gesprächen nehmen auch neue Geschäftspartner teil.

Wir geben dann die Tagesordnung bekannt, wobei wir im Rahmen einer Beratung zwei Grundregeln beachten:

Die erste Regel: Das Meeting dauert ohne Unterbrechung höchstens eine Stunde, bevor die erste Pause eingelegt wird. Die 15-minütige Pause dient zur Erfrischung und Lockerung der Atmosphäre.

Die zweite Regel: Bei ganztägigen Besprechungen laden wir unsere Gäste zu einer einstündigen Mittagspause ein. Das Mittagsessen findet in der Regel in der Firma statt und wir sind bemüht, Gerichte und Speisen aus der traditionellen bulgarischen Küche anzubieten, wobei wir natürlich bestimmte Vorlieben unserer Geschäftspartner berücksichtigen.

Im Rahmen unserer Besprechungen wird jeder Punkt der Tagesordnung sehr detailliert behandelt. Als Gastgeber nehmen wir das Wesentliche in ein Protokoll auf und übergeben es am Ende der Besprechung an die Teilnehmer, damit es Ihnen zur Verfügung steht und sie die Möglichkeit haben dieses ggf. zu ergänzen.

Eimer & Eimer: Existieren bestimmte Regeln, die während eines Geschäftstreffens eingehalten werden?

Frau Nikolova: Neben den beiden bereits erwähnten Regeln in technischer Hinsicht ist Grundregel bei der Durchführung der Treffen und der Meetings das Anhören und das Ausreden des Gesprächspartners. Ich möchte hier kurz hinzufügen, dass bei bulgarischen Besprechungen und Meetings diese Regel eigentlich sehr oft nicht eingehalten wird. Sehr typisch für bulgarische Gesprächspartner ist es, einander zu unterbrechen und sich nicht ausreden zu lassen, was in den Augen westlicher Geschäftspartner sehr grob aussehen mag. Es wäre gut, wenn der ausländische Partner über diese Spezifik informiert ist. Das wichtigste ist, dass der bulgarische Gastgeber sich auch dafür entschuldigen kann.

Eine andere Regel bei uns gilt der Tagesordnung. Alle Punkte der Tagesordnung werden strikt nacheinander abgearbeitet. Zusätzliche wichtige Fragen, die im Rahmen der Besprechungen entstanden sind, werden diskutiert und hinzugefügt.

Wenn die Besprechung ganz offiziell ist, so erfordert dies auch, dass die Kleidung entsprechend förmlich ist. Wir berücksichtigen hier natürlich die Gepflogenheiten unserer Kunden. Gewöhnlich verlaufen die ersten Besprechungen förmlich. Sie erfordern die typische Kleidung und das verbindliche Vorstellen und Verteilen der Zuständigkeiten. Dies ist wichtig, um im Nachhinein Missverständnisse zu vermeiden. Wichtig ist eine Liste mit den Kontaktangaben beider Parteien anzufertigen, die regelmäßig im Rahmen der Geschäftsbedingungen aktualisiert wird.

Eine andere Grundregel ist es, dass wir zwingend eine Geheimhaltungsvereinbarung beim Umgang mit vertraulichen Informationen abschließen. Diese Vereinbarung wird von beiden Seiten vor oder während des Geschäftstreffens, unabhängig vom Ergebnis der Verhandlungen, unterzeichnet.

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Eimer & Eimer: Was würden Sie ausländischen Geschäftsleuten bei Geschäftstreffen mit bulgarischen Geschäftspartnern empfehlen?

Frau Nikolova: Es ist wichtig, das Geschäftskommunikationsmodel einzuhalten: bei einer Entscheidung ist es wichtig und erforderlich, dass die Gegenpartei ihre Verpflichtungen wiederholt zum Ausdruck bringt, damit sichergestellt wird, dass beide Parteien eine gemeinsame Sprache sprechen und klar definierte Ziele haben. Ich empfehle den ausländischen Geschäftspartnern, sich unbedingt schriftlich alle Vereinbarungen nach jedem Geschäftstreffen von dem bulgarischen Geschäftspartner bestätigen zu lassen.

Sehr wichtig ist es, sich nicht nur auf Gesten zu verlassen. Die meisten Bulgaren schütteln den Kopf, wenn sie einer Aussagen zustimmen möchten. Das Nicken, insbesondere bei einem neutralen Gesichtsausdruck, bedeutet eigentlich ein „Nein“. Dies ist ein kultureller Unterschied, der zu ernsten Missverständnissen führen kann. Das kann man vermeiden, wenn man über diese Besonderheit Bescheid weiß und aufmerksam dem bulgarischen Geschäftspartner anhört. Dies wird auch durch die verbale Kommunikation klar. Am besten ist es aber, wenn eine zusätzliche Bestätigung eingeholt wird.

Eimer & Eimer: Ist der bulgarische Geschäftspartner in der Lage, das kulturelle Sprachenumfeld des ausländischen Geschäftspartners in Bezug auf Manieren, Benehmen, Anrede usw. auf Anhieb zu erkennen?

Frau Nikolova: Je nach Firmenerfahrung erkennt unsere Firmenführung problemlos das spezifische Sprachenumfeld. In unserer Firma erkennen wir sofort unsere Geschäftspartner, unabhängig davon, dass die Arbeitssprache Englisch ist, da wir bereits über eine langjährige Erfahrung (mehr als 16 Jahren) mit Kunden aus den USA, Großbritannien, Frankreich, Japan, Deutschland und Griechenland verfügen. Jeder Geschäftspartner aus einem dieser Länder, mit dem wir zusammenarbeiten, bringt spezifische Anreden und Verhaltensweisen mit sich. Die Deutschen erkennen wir beispielsweise aufgrund ihrer Pünktlichkeit, strenge Einhaltung der Regeln und nicht zuletzt an dem perfekt gesprochenen Englisch. Die amerikanischen Kunden erkennen wir automatisch aufgrund ihrer Aussprache sowie auch aufgrund des eher lässigen, nicht förmlichen und positiven Verhaltens sowie ebenfalls durch ihren typisch amerikanischen „smart casual” Stil der Kleidung. Die Engländer erkennt man natürlich auch an der Aussprache. Typisch für sie ist aber auch ihr ernstes Verhalten, Zurückhaltung und der formelle Geschäftsstil.

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Eimer & Eimer: Ist es zwingend erforderlich den Kunden zu einem Mittags- oder Abendessen einzuladen?

Frau Nikolova: Ja, in unserer Firma gehört dies dazu. Wir laden unsere Geschäftspartner mindestens einmal abends zu einem Geschäftsessen ein. Manchmal auch jeden Abend während des Aufenthalts der Kunden, wobei sie immer von verschiedenen Mitgliedern unseres Teams begleitet werden. Wir organisieren auch immer das Mittagsessen in unseren Büroräumen, in einer der Konferenzsälen oder an einem speziell dafür vorgesehenen Aufenthaltsort.

Eimer & Eimer: Müssen die Gastgeber für die Unterhaltung ihrer Kunden nach den formellen Besprechungen sorgen?

Frau Nikolova: Nein

Eimer & Eimer: Wer zahlt die Rechnung für das Geschäftsessen?

Frau Nikolova: Das Unternehmen, das als Gastgeber auftritt. Das ist für uns verbindlich. Grundsätzlich verhalten sich unsere Geschäftspartner genauso, wenn wir sie entsprechend in ihrem Land treffen.

Eimer & Eimer: Werden Geschenke für die Geschäftspartner vorbereitet? Erwartet man, dass sie auch Geschenke für Ihre Gastgeber mitbringen? Schenkt man den Frauen Blumen?

Frau Nikolova: Nein, Geschenke oder Blumen erwartet man nicht von den ausländischen Geschäftspartnern. Je nachdem verschenkt unsere Firma in der Regel etwas typisch Bulgarisches während der letzten Besprechung. Das ist meistens eine Flasche bulgarischen Wein und/oder bulgarischen Schnaps.

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Eimer & Eimer: Wird von den Geschäftskunden erwartet, dass sie typisch bulgarische Besonderheiten und Eigenschaften kennen?

Frau Nikolova: Etwas typisch Bulgarisches sollte unbedingt unseren ausländischen Geschäftspartnern bekannt sein. Viele Ausländer in unserer Firma teilen uns mit, dass als Geschäftspartner die Bulgaren außerordentlich direkt sind. Diese Eigenschaft wird grundsätzlich sehr positiv angenommen, da wir keine versteckte Tagesordnung oder Heuchelei in unseren Wechselbeziehungen kennen. Es wäre gut, wenn fremde Geschäftspartner diese Direktheit kennen, was manchmal als Grobheit empfunden werden könnte. Diese dient allerdings als eine gute Grundlage und zur Vermeidung von Missverständnissen in den Geschäftsbeziehungen.

Eimer & Eimer: Berücksichtigt der bulgarische Geschäftspartner vollkommen die kulturellen Unterschiede seines Geschäftspartners?

Frau Nikolova: Mit Ausnahme der oben erwähnten Besonderheit bemühen wir uns in unserer Firma, so gut wie es uns möglich ist, auf die kulterellen Unterschiede unserer Geschäftspartner einzugehen.

Eimer & Eimer: Was würden Sie einem ausländischen Geschäftspartner vor dem Geschäftstreffen in Bulgarien raten?

Frau Nikolova: Mit größter Vorsicht Taxis vom Flughafen zu nehmen, falls er von seinen Gastgebern dort nicht abgeholt wird. Natürlich wäre es auch gut zu wissen, dass man während des Aufenthalts in Bulgarien in den Genuss vieler schmackhafter Speisen kommt.

Und bitte nicht vergessen – lassen Sie auch ein wenig Platz für den typisch bulgarischen Nachtisch, der Sie mit Sicherheit zu noch mehr verführen wird. Alle unseren Kunden bleiben von der bulgarischen Küche und Gastfreundlichkeit außerordentlich begeistert.

 

Wir wünschen allen unseren Lesern, deren ein Geschäftstreffen in Bulgarien bevorsteht, einen angenehmen und erfolgreichen Aufenthalt in unserem Land. Falls Sie noch weitere Fragen zu diesem Thema haben sollten, kontaktieren Sie uns bitte. Wir helfen Ihnen gerne dabei in kein Fettnäpfchen zu treten!

Lohnenswerte Investitionen im Baltikum?

Das Jahr 2015 hat allen drei baltischen Ländern nicht gut getan. Sie sollten eine der führenden Rollen in der Wirtschaft spielen und einen Aufschwung erleben, doch die Russland-Krise machte diesen einen Strich durch die Rechnung. Trotz allem soll die baltische Wirtschaft in diesem und im darauffolgenden Jahr wieder wachsen. Auch deutsche Unternehmen sehen Zukunftspotenzial in diesen Ländern und investieren in diese. Aber welches Land ist hierfür am Attraktivsten?

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Litauen hat die Nase vorn

Im letzten Krisenjahr lag der Wirtschaftswachstum Litauens bei 1,6 Prozent. Auch die Binnenkonjunktur wurde von verschiedenen Institutionen richtig eingeschätzt. Doch bei den Investitionen irrten sich diese, die nur bei 2,7 Prozent lagen. Eine dauerhafte Basis stellte der Konsum der privaten Haushalte dar, was auch der Discounter Lidl erkannte. Aus diesem Grund eröffnete er in diesem Sommer seine ersten 15 Filialen auf litauischem Gebiet. Laut der Prognose der EU-Kommission sollen in der ganzen Eurozone die Löhne um ganze 4,4 Prozent in diesem Jahr zunehmen.

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Rückschlag für Estland

Estlands Wirtschaftsleistung lag im letzten Jahr unter dem EU-Durchschnitt – und zwar nur bei 1,1 Prozent. Ursachen hierfür wurden bei dem mageren Auslandsgeschäft und den gesunkenen Bruttoanlageninvestitionen gesucht. In diesem Jahr wird wieder mit der Zunahme der Wachstumsraten gerechnet. Trotzdem ist es nicht ausgeschlossen, dass die Produktivität der Wirtschaft wegen der Emigration stehen bleiben wird. Es wird vermutet, dass die Investitionen in diesem Jahr sogar wieder um 2,3 Prozent steigen. Das darauffolgende Jahr soll im Bereich Investitionen sogar ein Plus von 3,5 Prozent verzeichnen.

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Stabilere Wirtschaft in Lettland

Lettlands Wirtschaft wuchs im letzten Jahr lediglich um 2,7 Prozent. Dies liegt vor allem an der Abwendung von Russland. Dafür sank die Arbeitslosigkeit auf unter 10 Prozent. Der private Verbrauch wuchs – ähnlich wie in Litauen – um 4,4 Prozent. In den nächsten beiden Jahren soll Lettland sogar einen Aufschwung von 3 Prozent zu spüren bekommen. Für Investitionstätigkeiten werden auch wieder gute Chancen prognostiziert.

Attraktivität der baltischen Länder

Investitionsstandorte in den baltischen Ländern sind besonders attraktiv. Dies belegte ein Ranking, bei welchem 19 Länder in Mittel- und Osteuropa zur Auswahl standen. Litauen und Lettland belegen gemeinsam den fünften Platz, wohingegen Estland mit der Slowakei auf dem dritten Platz landete. Alle Investoren sind äußerst zufrieden mit ihren Standorten in Estland und vergeben immer bessere Noten. Auch die besonders positive Wirtschaftslage in Litauen zieht immer mehr Interessenten an. In Lettland geht man von einem Umsatzplus aus, wodurch auch seine Attraktivität steigt. Doch es gibt immer noch Faktoren, die einige Investoren abschrecken. Dazu gehören die schlechte Verkehrsanbindung und der schlechte Ausbau des Verkehrsnetzes. Dies soll nun ein Ende haben.

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Projekt „Rail Baltica“

Das Projekt „Rail Baltica“ wurde zwar bereits im Jahr 2004 entwickelt, aber noch nicht wirklich verwirklicht. Die „Rail Baltica“ soll alle baltischen Länder durch einen Schnellzug miteinander verbinden und auch an das Netz angeschlossen werden, welches über Polen nach Deutschland führt. Darüber hinaus soll sie ebenfalls an Flughäfen und anderen wichtigen Standorten halten. Zwar steht der grobe Plan bereits, trotzdem muss noch der genaue Streckenverlauf abgesprochen werden. Im Raum steht die Verbindung über einen Tunnel nach Helsinki zu erweitern. Viele Befürworter unterstützen diese, die entsprechenden Finanzmittel stehen jedoch (noch) nicht bereit.

Die Verwirklichung des Projekts ist für die Jahre 2020 – 2024 angesetzt. Im Jahr 2025 werden die ersten Züge zwischen den baltischen Städten verkehren und im Jahr 2030 sollen sie dann sogar mit dem polnischen Bahnnetz verknüpft werden, sodass man mit dem Zug direkt nach Polen oder Deutschland fahren könnte. Dadurch könnte man innerhalb von acht Stunden von Riga nach Berlin reisen. Zurzeit beträgt diese Reise 1,5 Tage. Da ist das Fliegen eine bequemere und schnellere Variante.

Small-Talk unter Geschäftsleuten: Die richtige Sprachmanagementstrategie

Erfolgreiche Kommunikationsstrategie für das internationale Geschäft

Der Erfolg und die Bekanntheit eines Unternehmens hängen nicht selten vom internationalen Geschäft ab. Viele kleine und mittelständige Unternehmen sind heutzutage in irgendeiner Form international tätig. In unserer globalen Welt ist das fast ein Muss, um den Erfolg des Unternehmens zu verstärken. Und je größer das Unternehmen ist, desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass sich dieses auf internationalen Märkten bestätigen möchte.

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Wie wichtig ist es dann, eine Kommunikationsstrategie zu haben? Welche Rolle spielt die erfolgreiche Kommunikation im Zielland? Reicht Englisch als Lingua franca als Handels- und Verkehrssprache?

Laut einer Studie der Europäischen Kommission (ELAN 2006) erklärte nahezu jedes zehnte Unternehmen, dass es einen Auftrag aufgrund mangelnder Sprachenkenntnisse verloren hat. Die kulturellen Unterschiede können ebenfalls eine Kommunikationsbarriere darstellen. Wie wichtig ist es, die kulturellen Besonderheiten des Zielmarktes zu kennen, können heutzutage viele bereits erfolgreiche Firmen bestätigen. Nur wenn man in der Lage ist zu verstehen, wie die Menschen im Zielland „ticken“, wird man in der Regel auch akzeptiert. Und damit das so ist, sind Mitarbeiter gefragt, die die entsprechende Sprache sprechen. Eine nicht zu vernachlässigende Rolle dabei spielen auch Übersetzungen von Marketingunterlagen, technischen Unterlagen, Broschüren, Flyer, Kataloge usw., die durch professionelle Fachübersetzer übersetzt worden sind.

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Die meisten Unternehmen halten es für sehr wichtig, ein gutes Verhältnis zu ihren Kunden im Zielland zu pflegen und gegenseitiges Vertrauen aufzubauen. Für sie ist es wichtig, dass Kundenbeziehungen auf Augenhöhe gepflegt werden. Mit den Kunden in ihrer eigenen Sprache zu sprechen, schafft nicht nur positive Sympathien, sondern ist ein wichtiger Grundstein zum Aufbauen von gegenseitigem Vertrauen. Dies führt zu einer besseren Kommunikation und verhindert ggf. Missverständnisse durch kulturelle Besonderheiten. Einen professionellen Dolmetscher für wichtige Gespräche und Verhandlungen in Anspruch zu nehmen, kann sehr viel zu einer positiven Atmosphäre beitragen und eine gute Grundlage für den erfolgreichen Ausgang sein. Ein professioneller Dolmetscher kennt die kulturellen und sprachlichen Besonderheiten der beiden Sprachen und kann sehr professionell dort unterstützen, wo ggf. sprachliche Spannungen entstehen können. Und das zeigt nicht an letzter Stelle dem Kunden, dass sich die Firma für diesen Markt interessiert und sich langfristig engagieren möchte. Und dafür ist nicht immer ausreichend, auf Englisch als Verhandlungssprache zuzugreifen. Es ist gar keine Frage, dass Englisch die vorherrschende Sprache im Welthandel ist. Ohne Grundkenntnisse im Englischen wird das Unternehmen Schwierigkeiten haben, über Kontinente hinweg und selbst über Nachbarländer hinaus Geschäfte zu machen.

Allerdings nicht jedes Kundengespräch im Zielland kann nur auf Englisch geführt werden. Am besten wird dies durch das berühmte Zitat von Willy Brandt ausgedrückt:

„ If I am selling to you, then I will speak your language, aber wenn du mir etwas verkaufst, dann musst du Deutsch sprechen“

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Fazit: Im internationalen Handel gut positionierte Unternehmen zeichnen sich durch vier gemeinsame Merkmale aus:

  • die Beschäftigung von Muttersprachlern,
  • die Einstellung von Mitarbeitern mit Fremdsprachenkenntnissen,
  • die Inanspruchnahme professioneller Dolmetscher und Übersetzer und
  • die Verfolgung einer Sprachenmanagementstrategie (bzw. eines diesbezüglichen Plans).

 

Warum eine Sprachenmanagementstrategie?

Manche würden sich bestimmt fragen, was eigentlich eine Sprachenmanagementstrategie, kurz Sprachenstrategie genannt, bedeutet? Wie sollte man eine solche Sprachenstrategie anwenden?

Die Sprachenmanagementstrategie wird als „die geplante Anwendung einer Reihe von Verfahren zur Erleichterung einer effektiven Kommunikation mit Kunden und Lieferern im Ausland“ (ELAN 2006) definiert.

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In der Regel umfasst die Sprachenmanagementstrategie eine Reihe von Maßnahmen, die ein Unternehmen beim Eintritt in einen neuen ausländischen Markt oder bei der Expansion in einem bestehenden ausländischen Markt unterstützen, damit sprachliche und/oder kulturelle Barrieren überwinden werden können.

Natürlich muss jedes Unternehmen genau abwägen, welche Kombination von Maßnahmen für den entsprechenden Markt die höchste Wirkung erzielen können

Solche Maßnahmen können zum Beispiel sein:

  • Erstellung von kulturell und sprachlich angepassten Websites;
  • Einsatz professioneller Dolmetscher;
  • Übersetzung von Werbe-, Verkaufs- und/oder technischen Unterlagen;
  • Sprachkurse für Mitarbeiter;
  • Einstellung von Muttersprachlern
  • Durchführung interkultureller Briefings für Mitarbeiter, damit kulturelle Unterschiede richtig angesprochen und verstanden werden können.

Aber sicherlich fragen Sie sich, wie würden solche Maßnahmen für die Etablierung des Unternehmens beitragen? Würde es denn einfach nicht reichen, dass ein bestimmtes Produkt auf den Markt gebracht wird?

Der Verkauf eines Produkts oder einer Dienstleistung im fremden Land geht Hand in Hand mit der Akzeptanz des Produkts. Es ist nachgewiesen, dass Unternehmen, die in Methoden des Sprachenmanagements investieren, voraussichtlich höhere Exportverkaufszahlen erzielen werden als diejenigen, die es nicht tun.

Laut der Studie (ELAN 2006) haben Unternehmen, die in vier sprachlichen Maßnahmen investieren, eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass ihre Exporte um 50% ansteigen als ihre Mitbewerber, die es nicht tun.

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Als Ergebnis führt die bessere Sprachen- und Kulturverständnis zur einer noch besseren Funktionsfähigkeit in verschiedenen Sprachen. Die Mehrsprachigkeit und die multikulturelle Kompetenz erhöht die Wettbewerbsfähigkeit der Firma.

Darüber hinaus erhöht die Mehrsprachigkeit des Unternehmens auch seine Fähigkeit, global zu arbeiten und global zu handeln. Es ist auch möglich, dass in manchen Märkten mehrere Sprachen nebeneinander gebräuchlich sind. Wenn dann die Heimatsprache nicht gut genug beherrscht wird, so wählt man in der Regel Englisch als Handels- oder Firmensprache.

Um die Akzeptanz und die Beliebtheit eines bestimmten Produkts oder Dienstleistung auf dem ausländischen Markt zu erhöhen, greifen solche Unternehmen auf die Dienstleistung professioneller Übersetzer zurück.

Bei technischen Dokumentationen wäre das sogar unerlässlich, damit diese den Anforderungen der europäischen Richtlinien entsprechen können.

Sehr wichtig ist es auch, Muttersprachler anzuwerben und einzustellen. Muttersprachler sind oft unersetzlich im Umgang mit Behörden, Institutionen, bei Verkaufsgesprächen usw.

Gleichermaßen wichtig, ist es auch das kulturelle Bewusstsein zu entwickeln. Wenn man effektiv handeln möchte, sollte man unbedingt die kulturellen Unterschiede kennen, und zwar nicht nur in den zwischenmenschlichen Beziehungen, sondern auch in Bezug auf die Geschäftsplanung, auf die Planung und die Durchführung von Meetings und Geschäftstreffen und insbesondere Geschäftsverhandlungen.

Das beste Image präsentieren

Die hochqualitative interkulturelle Kommunikation kann ein sehr wirkungsvolles und sehr machtvolles Instrument sein, das den Markt für Ihr Unternehmen vergrößern und den Erfolg steigern kann, wenn es richtig eingesetzt wird.

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Aber wenn diese Kommunikation durch falsche Übersetzungen oder falsches Dolmetschen aufgrund fehlendem interkulturellen Verständnis schlecht gehandhabt wird, kann das nicht nur Ihr Image zerstören, sondern es kann wirklich teuer für das Unternehmen werden!

Ein äuβerst wichtiger Teil Ihrer Sprachenmanagementstrategie ist, die Qualität des Informationsflusses und die Auswirkungen auf den ausländischen Kunden sicherzustellen.

Insbesondere heiβt das:

  • Hochqualitative Übersetzung.
  • Ihre mehrsprachige Website und mehrsprachige Werbemittel entwerfen und kulturell anpassen.
  • Angemessenes Dolmetschen.

Warum brauchen Sie erstklassige Übersetzungen?

Eine professionell angefertigte Übersetzung, die die Sprache und die treffende Ausdrücke des Ziellandes verwendet, verschafft einen großen Wettbewerbsvorteil.

Sehr wichtig ist es auch, dass das Unternehmen alle Texte „lokalisieren“ lässt, das heißt an die lokalen Gegebenheiten anpassen.

Andererseits zeigt eine gute und professionelle Übersetzung Respekt gegenüber dem ausländischen Kunden und seine Besonderheiten. Diese Glaubwürdigkeit spiegelt sich ja letztendlich im Erfolg der Firma wider.

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Dasselbe bezieht sich auch auf die professionelle Verdolmetschung. Ein professioneller Dolmetscher kann auf jeden Fall zum Erfolg eines wichtigen Geschäftsgespräches beitragen. In solchen Gesprächen ist es auf jeden Fall wichtig, dem Gesprächspartner zu zeigen, wie wichtig es ist, sich richtig zu verständigen.

Nicht an letzter Stelle soll hier erwähnt werden, dass fehlerhafte Übersetzungen sehr teuer werden können. Da wären nicht nur die Kosten für Korrekturen oder ggf. neue Übersetzungen, sondern das Image des Unternehmens kann sehr viel darunter leiden.

Möchten Sie diese Fauxpas vermeiden? Dann sollten Sie überprüfen, wie gut Ihr Unternehmen in diesem Bereich aufgestellt ist. Machen Sie den Selbsttest mit unserem Quiz!

Überprüfen Sie mit diesem Quiz, wie gut Sie sind:

 

  1. In wie vielen Fremdsprachen kann Ihr Unternehmen tätig sein?

(1) 1.

(2) 2.

(3) 3 bis 5.

(4) Mehr als 5.

 

  1. Setzen Sie professionelle Übersetzer/Dolmetscher ein?

(4) Ja, regelmäβig, für die Übersetzung von Verkaufsmaterialien, rechtlichen Dokumenten und technischem Material sowie für das Dolmetschen bei Geschäftstreffen und Verhandlungen.

(3) Ja, aber nicht sehr oft.

(2) Ja, aber nur bei auβergewöhnlichen Umständen.

(1) Nein, wir kommen mit allem selbst zurecht.

 

  1. Wann organisieren Sie Sprach- und/oder kulturelle Schulungen für Ihre Mitarbeiter?

(1) Niemals, wir verlassen uns auf die Fähigkeiten unserer Mitarbeiter.

(2) Wenn jemand ausdrücklich danach fragt.

(3) Bevor wir in einen neuen Markt hineingehen.

(4) Regelmäβig.

 

  1. Ist Ihre Website mehrsprachig?

(4) Ja, sie wurde in unsere wichtigsten Geschäftssprachen übersetzt und an die lokalen Märkte angepasst.

(3) Ja, sie wurde in unsere wichtigsten Geschäftssprachen übersetzt.

(2) Ja, aber nur Teile davon wurden übersetzt.

(1) Nein/Wir haben keine Website.

 

  1. Welcher Anteil Ihrer Mitarbeiter spricht mindestens eine Fremdsprache?

(1) Weniger als 10 %.

(2) 10-24 %.

(3) 25-50 %.

(4) Mehr als 50 %.

 

  1. Wie ist Ihr Unternehmen auf den Umgang mit sprachlichen und kulturellen Barrieren vorbereitet?

(4) Wir finden potenzielle Barrieren im Planungsstadium heraus und ergreifen Maβnahmen wie Mitarbeiterschulungen, Analysen der Auswirkungen der Kultur auf das Geschäft usw., um ein Entstehen dieser Barrieren zu verhindern.

(4) Wir führen Aufzeichnungen von den interkulturellen Fähigkeiten unserer Mitarbeiter, so dass sie dort eingesetzt werden können, wo sie über örtliches Know-how verfügen.

(2) Wir lernen auf unserem Weg und reagieren schnell, wenn Probleme auftreten.

(1) Wir haben niemals mit sprachlichen oder kulturellen Barrieren zu tun und wenden deshalb keine Mittel dafür auf.

 

  1. Vor der Erschlieβung eines neuen Marktes in einem fremden Land…

(3) Wir stellen einen lokalen Vertreter oder Händler ein, um sprachliche und kulturelle Angelegenheiten zu regeln.

(4) Wir stellen einen Muttersprachler ein oder jemanden, der die lokale Sprache flieβend spricht und mit der lokalen Kultur vertraut ist.

(2) Wir organisieren spezifische Schulungen für unsere Mitarbeiter.

(1) Wir übersetzen unsere Website und Dokumentation und passen sie an.

(4) Wir verbinden mehrere dieser Maβnahmen.

 

Wie viele Punkte Sie für Ihre Antwort bekommen, steht vor der Frage selbst. Sie können uns gerne Ihr Ergebnis senden und dieses mit uns besprechen. Wir unterstützen Sie bei der Festlegung der richtigen Sprachenstrategie!

Ihr Team von Eimer & Eimer E-Mail: info@eimer-eimer.de

 

Fortbestehende Sanktionen in Russland

 

Die Wirtschaft schrumpft konstant und nun?

Trotz der gegenüber Russland verhängten Sanktionen aufgrund der Krim-Annexion und anderer politischer Ereignisse ist Russland der wichtigste Wirtschaftspartner für Deutschland im Hinblick auf die Ost-Ausschuss-Länder. Vor allem Unternehmen sehen keinen großen Sinn in den verhängten Sanktionen, da diese nichts an der politischen Situation ändern, bei deutsch-russischen Partnern schürt dies Unsicherheit und kratzt am gegenseitigen Vertrauen. Doch die Aufhebung der Sanktionen liegt nicht (nur) in der Hand der Unternehmer und Investoren, sondern auch in denen der EU-Länder und des Ost-Ausschusses. Sie fragen sich, wie diese die derzeitige Situation beurteilen?

Der Ost-Ausschuss bevorzugt beispielsweise einen allmählichen Abbau der Sanktionen, falls der Konflikt in der Ukraine beigelegt wird bzw. ein positiver Verlauf dieses erkennbar ist. Deutschland und viele EU-Länder bestärken diese Position. Aber sind die gegenüber Russland verhängten Sanktionen der einzige Grund für die dortige Wirtschaftskrise? Natürlich nicht. Faktoren, die hierbei ebenfalls eine große Rolle spielen, sind der Ölpreis- und Rubelabsturz sowie eine überwiegend herrschende Monostruktur in der Wirtschaft, aber ebenfalls aufgeschobene Reformen, die schwache Position des Mittelstands und die verheerende Stärke der Staatswirtschaft.

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Was tut der russische Staat, um diesen Problemen entgegenzuwirken?

Positiv anzuerkennen ist, dass Russland erkannt hat, dass eine Diversifizierung in der russischen Wirtschaft gegeben sein muss. Außerdem nehmen Außenstehende wahr, dass sich die wirtschaftlichen und rechtlichen Bedingungen in den letzten Jahren um einiges verbessert haben. Verbesserungen wurden in den folgenden Bereichen erkannt: Investitionsschutz, Steueradministration, Zollabwicklung, technische Regierung.

Welche Position vertreten die deutschen Unternehmer und Investoren hierbei? Sie investieren weiterhin in Russland und wollen viele neue Projekte durchführen, wie z.B. der Bau eines zweiten Strangs der Ostsee-Pipeline. Dies spricht für die Treue der deutschen Investoren und Russlands großes Interesse an der fortbestehenden Partnerschaft mit der EU. Da beide Parteien an einem guten Verhältnis festhalten wollen, wurde seitens des Ost-Ausschusses der Dialog mit Russland gesucht, weshalb im Oktober 2015 eine Deutsch-Russische Unternehmerplattform gegründet wurde. Diese will sich über bestehende Probleme austauschen, aber ebenfalls wirtschaftspolitische Zusammenarbeit wieder auffrischen. Dazu gehören die Strategische Arbeitsgruppe mit Russland und der Petersburger Dialog. Die enge Beziehung zu Russland ist Deutschland vor allem deshalb wichtig, um Konflikten vorzubeugen. Ein wichtiger Punkt ist hierbei ebenfalls der Syrien-Konflikt.

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Was bedeutet dies für die Ukraine? Muss diese Angst vor weiteren Annexionen seitens Russland haben?

Nein! Der EU liegt der Frieden in ganz Europa sehr am Herzen, weshalb diese an den wirtschaftlichen Beziehungen zu Russland festhält. Sie denken das ist ein Widerspruch an sich? Dies stimmt nicht, da die ukrainische Wirtschaft stark abhängig von der russischen Wirtschaft ist. Daraus ist der Entschluss zu ziehen, dass die Ukraine im wirtschaftlichen Bereich nur erfolgreich sein kann, wenn dies auch Russland ist – so paradox es klingt… Aus diesem Grund setzt sich die EU für eine Aussprache zwischen der Ukraine und Russland ein, damit die wirtschaftlichen Nachteile für beide Länder endlich ein Ende finden. Hierbei wird an das Friedensabkommen von Minsk erinnert, welches auf einen gemeinsamen wirtschaftlichen und humanitären Raum von Lissabon bis Wladiwostok abzielt. Auf dieses wurde daneben auf dem east forum Berlin im April 2016 hingewiesen.

Wollen wir hoffen, dass ein friedlicher Kompromiss zwischen Russland und der Ukraine gefunden wird und die ganzen Friedensabkommen nicht einfach nur bedeutungslose Abkommen für Russland sind! Wenn Russland hier zu viel Freiraum bekommt, wird es auch nicht davor zurückschrecken auf dieselbe Weise in andere osteuropäische Länder vorzudringen. Beunruhigend ist hierbei auch die Aufstockung der Armee in den baltischen Ländern und Polen, welches beim NATO-Treffen in Warschau festgelegt wurde, um diesen die Sicherheit vor Russland zu gewähren…

Smalltalk unter Geschäftsleuten: Lettland

Wussten Sie eigentlich…

dass Letten bei Ihren Geschäftskontakten nicht zwischen Privatleben und Arbeit unterscheiden? Demnach ist es möglich, dass Sie von Ihrem lettischen Geschäftskollegen zu einem Saunabesuch eingeladen werden! Seien Sie für alles bereit. 😉

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Smalltalk unter Geschäftsleuten: Kroatien

Wussten Sie eigentlich…

dass ein Urlaub in Kroatien das Eis zwischen Ihnen und Ihren künftigen Geschäftspartnern brechen kann? Falls Sie also bereits einen Ihrer Urlaube in Kroatien verbracht haben, erwähnen Sie dies unbedingt vor Ihren kroatischen Geschäftspartnern. Dadurch sammeln Sie Pluspunkte!

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Smalltalk unter Geschäftsleuten: Ukraine

3655112-corporate-meeting-in-conference-roomWussten Sie eigentlich…

dass es im Geschäftsleben üblich ist, zweisprachige Visitenkarten auszutauschen? Neben der ukrainischen Funktionsbezeichnung findet sich die Funktionsbezeichnung in der englischen Sprache wieder. Falls Sie also ein Meeting in der Ukraine haben, denken Sie daran, auch zweisprachige Visitenkarten mitzubringen!

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