Verfolgt Ihr Unternehmen die richtige Sprachen-Management-Strategie?

Sie arbeiten mit osteuropäischen Unternehmen zusammen und sind neugierig zu erfahren, ob Sie die richtige Strategie bei Ihrem Sprachenmanagement verfolgen?

Oder:

Stehen Sie kurz vor der Zusammenarbeit mit einem osteuropäischen Unternehmen und und möchten sichergehen, dass Ihre Sprachenstrategie richtig ist?

Testen Sie Ihre Strategie! Beantworten Sie unsere Quizfragen und erfahren Sie, ob Sie bei der Kooperation mit osteuropäischen Unternehmen noch etwas besser machen können.

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Unser Quiz zum Thema „Verfolgt Ihr Unternehmen die richtige Sprachenmanagementstrategie?“

Wie viele Punkte Sie für Ihre Antwort bekommen, steht vor der Frage selbst. Sie können uns gerne Ihr Ergebnis senden und dieses mit uns besprechen. Wir unterstützen Sie bei der Festlegung der richtigen Sprachenstrategie!

  1. In wie vielen Fremdsprachen kann Ihr Unternehmen tätig sein?

(1) 1.

(2) 2.

(3) 3 bis 5.

(4) Mehr als 5.

  1. Setzen Sie professionelle Übersetzer/Dolmetscher ein?

(4) Ja, regelmäβig, für die Übersetzung von Verkaufsmaterialien, rechtlichen Dokumenten und technischem Material sowie für das Dolmetschen bei Geschäftstreffen und Verhandlungen.

(3) Ja, aber nicht sehr oft.

(2) Ja, aber nur bei auβergewöhnlichen Umständen.

(1) Nein, wir kommen mit allem selbst zurecht.

  1. Wann organisieren Sie Sprach- und/oder kulturelle Schulungen für Ihre Mitarbeiter?

(1) Niemals, wir verlassen uns auf die Fähigkeiten unserer Mitarbeiter.

(2) Wenn jemand ausdrücklich danach fragt.

(3) Bevor wir in einen neuen Markt hineingehen.

(4) Regelmäβig.

  1. Ist Ihre Website mehrsprachig?

(4) Ja, sie wurde in unsere wichtigsten Geschäftssprachen übersetzt und an die lokalen Märkte angepasst.

(3) Ja, sie wurde in unsere wichtigsten Geschäftssprachen übersetzt.

(2) Ja, aber nur Teile davon wurden übersetzt.

(1) Nein/Wir haben keine Website.

  1. Welcher Anteil Ihrer Mitarbeiter spricht mindestens eine Fremdsprache?

(1) Weniger als 10 %.

(2) 10-24 %.

(3) 25-50 %.

(4) Mehr als 50 %.

  1. Wie ist Ihr Unternehmen auf den Umgang mit sprachlichen und kulturellen Barrieren vorbereitet?

(4) Wir finden potenzielle Barrieren im Planungsstadium heraus und ergreifen Maβnahmen wie Mitarbeiterschulungen, Analysen der Auswirkungen der Kultur auf das Geschäft usw., um ein Entstehen dieser Barrieren zu verhindern.

(4) Wir führen Aufzeichnungen von den interkulturellen Fähigkeiten unserer Mitarbeiter, so dass sie dort eingesetzt werden können, wo sie über örtliches Know-how verfügen.

(2) Wir lernen auf unserem Weg und reagieren schnell, wenn Probleme auftreten.

(1) Wir haben niemals mit sprachlichen oder kulturellen Barrieren zu tun und wenden deshalb keine Mittel dafür auf.

  1. Vor der Erschlieβung eines neuen Marktes in einem fremden Land…

(3) Wir stellen einen lokalen Vertreter oder Händler ein, um sprachliche und kulturelle Angelegenheiten zu regeln.

(4) Wir stellen einen Muttersprachler ein oder jemanden, der die lokale Sprache flieβend spricht und mit der lokalen Kultur vertraut ist.

(2) Wir organisieren spezifische Schulungen für unsere Mitarbeiter.

(1) Wir übersetzen unsere Website und Dokumentation und passen sie an.

(4) Wir verbinden mehrere dieser Maβnahmen.

Ihr Team von Eimer & Eimer E-Mail: info@eimer-eimer.de

Exkurs: Investitionen osteuropäischer Unternehmen in Deutschland

Polnisches Schuhunternehmen CCC will auf dem europäischen Markt expandieren, insbesondere in Deutschland und Österreich

Ihnen ist das Schuhgeschäft „CCC“ in ihrer Stadt sicherlich schon aufgefallen. Sie haben es betreten und haben den Eindruck gewonnen, dass dieses dem Schuhgeschäft „Deichmann“ ähnelt, da es ebenfalls günstige Schuhe anbietet. Doch wissen Sie eigentlich, woher das Geschäft stammt und, warum es auf einmal wie aus dem Nichts in vielen deutschen Städten aufzufinden ist?

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Erfolgskonzept seit 1999

Bereits im Jahr 1999 eröffnete einer der reichsten Polen Dariusz Miłek die erste Filiale seines Erfolgsunternehmens CCC. Seit dem es vor 10 Jahren an die Börse gegangen ist, ist sein Wert um 1.850 Prozent gestiegen! Dieses Entwicklungspotential will der Pole vollkommen ausschöpfen und hat deshalb bereits mehrere Geschäfte in Tschechien, der Slowakei, Kroatien, Bulgarien, Rumänien, Slowenien, Ungarn, Ukraine, Russland, Bulgarien und den drei baltischen Staaten Litauen, Estland und Lettland eröffnet.

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Expandierungspläne in Bulgarien, Deutschland und Österreich

Im Jahr 2015 wurden 10 erste CCC-Schuhgeschäfte in Bulgarien eröffnet. Bis 2020 sollen insgesamt 50 Geschäfte eröffnet werden. Miłek will sich auf den deutschen und österreichischen Markt noch mehr konzentrieren, indem er im Jahr 2015 insgesamt 42 Geschäfte eröffnet hat. In den nächsten Jahren sollen noch insgesamt 40 Läden eröffnet werden, d.h. in Deutschland 30 und in Österreich 10 an der Zahl.

Intensivere Investitionen in die Ukraine, Russland und die Türkei werden erstmal hintenangestellt. Das bedeutet aber nicht, dass diese in ein paar Jahren wieder aufgenommen werden.

In den baltischen Staaten sollen zwischen 2016 und 2017 ebenfalls einige Schuhläden eröffnet werden.

Insgesamt plant CCC zwischen 2015 und 2017 500 Geschäfte in Mitteleuropa, Deutschland und Österreich zu eröffnen.

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Konkurrenz für Deichmann?

Deichmann ist eine etablierte Marke auf der ganzen Welt und gerade zu dieser steht CCC in direkter Konkurrenz, da beide dieselbe Zielgruppe ansprechen, Schuhe in derselben Preisklasse anbieten – von billig bis etwas teurer –und in verschiedenen Ländern erwerblich sind. Zwar ist CCC noch nicht in so vielen Ländern wie Deichmann vertreten, dort will es aber noch hinkommen. Zwar kann CCC bereits erste Erfolge bezüglich der Verkaufszahlen in Deutschland verzeichnen, trotzdem sind viele Deutsche an ihre Standard-Schuhläden, wie Deichmann und Reno, gewöhnt und diese muss man erst von dem neuen Schuhgeschäft überzeugen. Aus diesem Grund lockt CCC auch mit hohen Rabatten, z.B. während des SSV´s oder gegen Ende des SSV´s. Es wird dem Kunden sogar ein Rabatt von 40 % oder mehr gewährt, womit der Inhaber selbst zwar nicht allzu viel verdient, dadurch lockt er aber viele Kunden an. Die Chancen für eine dauerhafte Bindung der Kunden an CCC stehen sehr gut. 🙂

Armenien – Das neue Mekka der IT-Branche

Wer hätte gedacht, dass gerade Armeniens Wirtschaft so sehr boomt? Das Land hebt sich eindeutig von der Wirtschaft der restlichen eurasischen Länder ab. Trotzdem kann es sich noch nicht ganz gegen die IT-Hauptstadt, die sich in Kalifornien befindet, durchsetzen. Das liegt vor allem an seiner Unbekanntheit, an der bestehenden Denkweise sowie an dem herrschenden Unwissen über die ehemaligen SU-Staaten.

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Mount Ararat and the Yerevan skyline. The Opera house is visible in the center.

Aufschwung von 0 auf 100 in der IT-Branche?

Doch Armenien befindet sich im vollkommenen Wandel und sogar IT-Spezialisten aus Kalifornien ziehen in die armenische Hauptstadt Jerewan um, um sich weiterzuentwickeln. Hier gibt es nämlich ca. 500 überwiegend junge IT-Unternehmen und eine Vielzahl von Spezialisten, die täglich viele Aufträge aus dem Ausland an Land ziehen. Sie programmieren Verschiedenes auf Kundenwunsch – bei Apps fängt der Spaß an. Was wenige wissen ist, dass schon zuzeiten der SU erstklassige Mathematiker in Armenien ihren Wohnsitz hatten. Seitdem zieht sich die Erfolgssträhne der Armenier und nun sind sie gar nicht mehr aufzuhalten. Die armenischen IT´ler wittern ihr großes Geschäft aber nicht nur in ihrer Heimathauptstadt, sondern ebenfalls bei großen, westlichen Unternehmen, welche an ihnen besonders interessiert sind. Die meisten von ihnen beherrschen die englische Sprache nämlich perfekt. Außerdem stimmen die Einstellung der Arbeiter und die armenische Arbeitskultur mit der westlichen Einstellung nahezu gänzlich überein, was ein zusätzliches Tor zwischen den beiden Kulturen öffnet.

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Herausragender Anstieg im wirtschaftlichen Bereich

Bemerkenswert ist das jährliche, durchschnittliche Wachstum der IT-Industrie in Armenien seit dem Jahr 2008. Außerdem stieg der Anteil an der Gesamtwirtschaftsleistung seit dem Jahr 2010 auf 5 Prozent an. Im Jahr erwirtschaftet die IT-Branche ca. eine halbe Milliarde Euro und ein weiterer Anstieg dieser wird vorhergesagt.

Auch der armenische BIP sowie die Exportzahlen steigen konstant an. Bei den restlichen eurasischen Ländern, die zur Eurasischen Wirtschaftsunion gehören, sieht dies ganz anders aus. Alle Länder mussten Verluste verzeichnen. Doch woran liegt das? Armenien ist viel unabhängiger von Russland als andere Länder. Beispielsweise exportiert es nur ca. ein Viertel seiner Waren nach Russland. Außerdem hat Armenien von den gegenüber Russland verhängten Sanktionen aber auch profitiert, da es dadurch mehr Agrarprodukte nach Russland importieren konnte.

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Zu unbekannt für internationale Investoren?

Einige Großinvestoren sind in Armenien bereits angesiedelt, ihre Anzahl kann man jedoch an einer Hand abzählen. Deutsche Unternehmen nehmen den vierten Platz unter den Investoren ein, wohingegen die Schweiz an der Spitze liegt. Beunruhigend ist für die armenische Wirtschaft jedoch der Rückgang des ADI´s im letzten Jahr. Dagegen soll nun die Deutsche Wirtschaftsvereinigung etwas tun. Sie ist nämlich für das Finden von Investoren, Unternehmensreisen u.ä. zuständig. Diesem liegen zwar einige Anfragen von deutschen Investoren vor, ein wirkliches Interesse dieser besteht jedoch nicht, da Armenien für diese meistens nur eine Ausweichmöglichkeit darstellt.

Eine weitere Schwierigkeit ist das fehlende Wissen der Investoren über Armenien, aber woher sollen diese mehr über das Land wissen, wenn dieses an der eigenen Vermarktung nicht interessiert ist? Daneben bestehen noch inländische Konflikte mit der Bürokratie und der problematischen Logistik, die u.a. unter der Schließung der Grenzen zu der Türkei und Aserbaidschan leidet.

Durch eine positive Selbstvermarktung könnte es sich jedoch ins rechte Licht stellen, da es viele Vorteile vorweisen kann. Die gesamte armenische Bevölkerung hat eine gute Bildung genossen, was das Schulfach Schach, welches die Logik der Kinder trainieren soll, beweist. Außerdem beträgt der Durchschnittslohn eines armenischen Arbeiters um die 350,00 Euro, was wirklich wenig ist. Auch die armenische Regierung ist für ausländische Kooperationen offen. Einer Investition in Armenien steht demnach nichts im Weg. IT-Unternehmen sollten vor allem nicht allzu lange überlegen, denn dann könnte es bereits zu spät für eine Investition sein…

Lohnenswerte Investitionen im Baltikum?

Das Jahr 2015 hat allen drei baltischen Ländern nicht gut getan. Sie sollten eine der führenden Rollen in der Wirtschaft spielen und einen Aufschwung erleben, doch die Russland-Krise machte diesen einen Strich durch die Rechnung. Trotz allem soll die baltische Wirtschaft in diesem und im darauffolgenden Jahr wieder wachsen. Auch deutsche Unternehmen sehen Zukunftspotenzial in diesen Ländern und investieren in diese. Aber welches Land ist hierfür am Attraktivsten?

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Litauen hat die Nase vorn

Im letzten Krisenjahr lag der Wirtschaftswachstum Litauens bei 1,6 Prozent. Auch die Binnenkonjunktur wurde von verschiedenen Institutionen richtig eingeschätzt. Doch bei den Investitionen irrten sich diese, die nur bei 2,7 Prozent lagen. Eine dauerhafte Basis stellte der Konsum der privaten Haushalte dar, was auch der Discounter Lidl erkannte. Aus diesem Grund eröffnete er in diesem Sommer seine ersten 15 Filialen auf litauischem Gebiet. Laut der Prognose der EU-Kommission sollen in der ganzen Eurozone die Löhne um ganze 4,4 Prozent in diesem Jahr zunehmen.

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Rückschlag für Estland

Estlands Wirtschaftsleistung lag im letzten Jahr unter dem EU-Durchschnitt – und zwar nur bei 1,1 Prozent. Ursachen hierfür wurden bei dem mageren Auslandsgeschäft und den gesunkenen Bruttoanlageninvestitionen gesucht. In diesem Jahr wird wieder mit der Zunahme der Wachstumsraten gerechnet. Trotzdem ist es nicht ausgeschlossen, dass die Produktivität der Wirtschaft wegen der Emigration stehen bleiben wird. Es wird vermutet, dass die Investitionen in diesem Jahr sogar wieder um 2,3 Prozent steigen. Das darauffolgende Jahr soll im Bereich Investitionen sogar ein Plus von 3,5 Prozent verzeichnen.

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Stabilere Wirtschaft in Lettland

Lettlands Wirtschaft wuchs im letzten Jahr lediglich um 2,7 Prozent. Dies liegt vor allem an der Abwendung von Russland. Dafür sank die Arbeitslosigkeit auf unter 10 Prozent. Der private Verbrauch wuchs – ähnlich wie in Litauen – um 4,4 Prozent. In den nächsten beiden Jahren soll Lettland sogar einen Aufschwung von 3 Prozent zu spüren bekommen. Für Investitionstätigkeiten werden auch wieder gute Chancen prognostiziert.

Attraktivität der baltischen Länder

Investitionsstandorte in den baltischen Ländern sind besonders attraktiv. Dies belegte ein Ranking, bei welchem 19 Länder in Mittel- und Osteuropa zur Auswahl standen. Litauen und Lettland belegen gemeinsam den fünften Platz, wohingegen Estland mit der Slowakei auf dem dritten Platz landete. Alle Investoren sind äußerst zufrieden mit ihren Standorten in Estland und vergeben immer bessere Noten. Auch die besonders positive Wirtschaftslage in Litauen zieht immer mehr Interessenten an. In Lettland geht man von einem Umsatzplus aus, wodurch auch seine Attraktivität steigt. Doch es gibt immer noch Faktoren, die einige Investoren abschrecken. Dazu gehören die schlechte Verkehrsanbindung und der schlechte Ausbau des Verkehrsnetzes. Dies soll nun ein Ende haben.

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Projekt „Rail Baltica“

Das Projekt „Rail Baltica“ wurde zwar bereits im Jahr 2004 entwickelt, aber noch nicht wirklich verwirklicht. Die „Rail Baltica“ soll alle baltischen Länder durch einen Schnellzug miteinander verbinden und auch an das Netz angeschlossen werden, welches über Polen nach Deutschland führt. Darüber hinaus soll sie ebenfalls an Flughäfen und anderen wichtigen Standorten halten. Zwar steht der grobe Plan bereits, trotzdem muss noch der genaue Streckenverlauf abgesprochen werden. Im Raum steht die Verbindung über einen Tunnel nach Helsinki zu erweitern. Viele Befürworter unterstützen diese, die entsprechenden Finanzmittel stehen jedoch (noch) nicht bereit.

Die Verwirklichung des Projekts ist für die Jahre 2020 – 2024 angesetzt. Im Jahr 2025 werden die ersten Züge zwischen den baltischen Städten verkehren und im Jahr 2030 sollen sie dann sogar mit dem polnischen Bahnnetz verknüpft werden, sodass man mit dem Zug direkt nach Polen oder Deutschland fahren könnte. Dadurch könnte man innerhalb von acht Stunden von Riga nach Berlin reisen. Zurzeit beträgt diese Reise 1,5 Tage. Da ist das Fliegen eine bequemere und schnellere Variante.